Großer Wurf #1
- Titelwerk für die Einzelausstellung der Städtischen Galerie Braunschweig (halle267) 2018
- Selbstinszenierung & Hommage à J. Beuys - Zwischen Sex-Appeal und Mutterrolle
- Zeitgenössische Künstlerin aus Braunschweig
- Über 1 Meter hoch - Limitiert auf 3 Exemplare
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Besonderheiten und Bemerkungen
Damals als vier Meter hohe Wandtapete realisiert, ist die auf nur 3 Exemplare limitierte Edition immer noch raumwirksame 1,17 Meter hoch. Sie zeigt ein per Selbstauslöser aufgenommenes Selbstporträt der Künstlerin. Sie zitiert hier, nur mit Pumps, Höschen und blauer Lederjacke bekleidet, die Künstlerikone Joseph Beuys: zu seinen Zeiten hielt dieser auf freiem Feld stehend den Dürerschen Hasen neben ein Kinderbett.
"Hanna Nitsch lässt einen Plüschhund baumeln, dem nun kaum mehr österliche Verweisfunktion anhaftet. Was bleibt ist die Geste, die Kunstsetzung per Deklaration. Auch die Verletzlichkeit der fast Nackten, sich Preisgebenden, ist in neue Stärke gewendet.“
Andreas Berger BZ 25.01.2018
Informationen zum Werk
| Kategorie | Fotografie |
|---|---|
| Künstler | Nitsch, Hanna |
| Jahr | 2018 |
| Titel | Großer Wurf #1 |
| Größe 1 | 117,0 x 78,0 cm |
| Material | FineArtDruck auf FotoRag |
| Auflage | 3 Exemplare (+ 1AP), hier Nr. 1 |
| Signatur | Verso signiert |
| Publikation | Kennedy, B. & Machenroth, J. (Hrsg.) (2020). I Love Women in Art. 100womenartists. |
| Provenienz | Atelier der Künstlerin |
Informationen über den Zustand
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Die Fotografie ist in sehr gutem Zustand |
Informationen über den Künstler
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Hanna Nitsch wurde 1974 in Freiburg geboren. Nitsch studierte Philosophie und Germanistik, später Freie Kunst bei Peter Dreher und Silvia Bächli in Karlsruhe. 2003 wird sie in die Begabtenförderung des Cusanuswerks aufgenommen. Sie beendete ihr Studium bei Herrman Albert und Klaus Stümpel an der HBK Braunschweig 2007 als Meisterschülerin. . Nitsch wählte zunächst hauptsächlich die Zeichnung als Medium - kraftvolle Tuschefarben prägen beispielsweise die perfekt inszenierten Porträts ihrer Kinder. Die Beobachtung und Repräsentation Ihrer drei Kinder bilden über Jahre hinweg einen ihrer wichtigsten Motivkreise. In den letzten Jahren erweiterte sie ihr Repertoire, experimentiert mit Grafik, Keramik, Video und insbesondere mit der Fotografie. 'Zu den zentralen Fragestellungen meiner künstlerischen Praxis gehören die Fragen nach Rollenmustern und Stereotypen, nach meiner Rolle als Künstlerin, Frau und Mutter in der Gesellschaft, nach Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung und die daraus resultierende Kritik am posthumanen Körperdesign im Zeitalter digitaler und sozialer Medien. Wo ist die Authentizität des Körpersubjektes im Zeitalter der kapitalistischen Massenzurichtung des Körpers? Gibt es einen unbetretbaren letzten Raum des 'Inneren“?“ Hanna Nitsch Die Künstlerin war zuletzt mit Einzelausstellungen in den Städtischen Galerien in Braunschweig, Wolfsburg und Wiesbaden zu sehen. Regelmäßig befindet sich ihre Kunst auch in hervorragender Gesellschaft, so wurde sie 2012 in der Ausstellung 'Das eigene Kind im Blick – Künstlerkinder von Runge bis Richter, von Dix bis Picasso“ gezeigt und findet sich prominent in der jüngst veröffentlichten Anthologie 'I Love Women In Art“ (München 2020) mit 100 Porträts von Künstlerinnen – u.a. Hannah Höch, Marianne Brandt, VALIE EXPORT und Monica Bonvicini – präsentiert von 100 Frauen aus dem Kunstbetrieb. Hanna Nitsch lebt und arbeitet in Braunschweig. |
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