adore_les #3
- Streng limitiert auf nur 3 Exemplare
- Künstlerische Befragung zu Identität und familiärer Liebe
- Zeitgenössische Künstlerin aus Braunschweig
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Besonderheiten und Bemerkungen
Dieses Bild löst bei den Betrachtern sehr unterschiedliche und zum Teil sehr emotionale Reaktionen aus. Hanna Nitsch spielt mit Rollen und Identität, hinterfragt das Thema der Familienbeziehungen und der Liebe.
Hanna Nitsch bewegt sich auf dem schmalen Grat des Lolita-Themas, der Beziehung eines älteren Mannes zu einer jungen Frau, wie sie 1955 in dem Roman LOLITA von Vladimir Nabokov beschrieben wird. Obwohl die Szene unschuldig ist, zeigt der Blick auf den Teenager sie in einer Position der Verletzlichkeit. Das evoziert eine tabuisierte Beziehung zwischen dem Teenager und dem Betrachter und zeigt die dunkle Seite eines sexualisierten Blicks, wie wir ihn heute überall in den Medien finden.
In einem einzigen Motiv fängt die Künstlerin die komplexen Ebenen zwischenmenschlicher Nähe ein und holt den Betrachter zu seinem Blick auf die Unschuld zurück.
Informationen zum Werk
| Kategorie | Fotografie |
|---|---|
| Künstler | Nitsch, Hanna |
| Jahr | 2023 |
| Titel | adore_les #3 |
| Größe 1 | 82,0 x 120,0 cm |
| Material | FineArtDruck auf Hahnemühle W.Turner |
| Auflage | 3 Exemplare (+ 1AP), hier Nr. 1 |
| Signatur | Verso signiert |
| Provenienz | Atelier der Künstlerin |
Informationen über den Zustand
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Die Fotografie ist in sehr gutem Zustand |
Informationen über den Künstler
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Hanna Nitsch wurde 1974 in Freiburg geboren. Nitsch studierte Philosophie und Germanistik, später Freie Kunst bei Peter Dreher und Silvia Bächli in Karlsruhe. 2003 wird sie in die Begabtenförderung des Cusanuswerks aufgenommen. Sie beendete ihr Studium bei Herrman Albert und Klaus Stümpel an der HBK Braunschweig 2007 als Meisterschülerin. . Nitsch wählte zunächst hauptsächlich die Zeichnung als Medium - kraftvolle Tuschefarben prägen beispielsweise die perfekt inszenierten Porträts ihrer Kinder. Die Beobachtung und Repräsentation Ihrer drei Kinder bilden über Jahre hinweg einen ihrer wichtigsten Motivkreise. In den letzten Jahren erweiterte sie ihr Repertoire, experimentiert mit Grafik, Keramik, Video und insbesondere mit der Fotografie. 'Zu den zentralen Fragestellungen meiner künstlerischen Praxis gehören die Fragen nach Rollenmustern und Stereotypen, nach meiner Rolle als Künstlerin, Frau und Mutter in der Gesellschaft, nach Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung und die daraus resultierende Kritik am posthumanen Körperdesign im Zeitalter digitaler und sozialer Medien. Wo ist die Authentizität des Körpersubjektes im Zeitalter der kapitalistischen Massenzurichtung des Körpers? Gibt es einen unbetretbaren letzten Raum des 'Inneren“?“ Hanna Nitsch Die Künstlerin war zuletzt mit Einzelausstellungen in den Städtischen Galerien in Braunschweig, Wolfsburg und Wiesbaden zu sehen. Regelmäßig befindet sich ihre Kunst auch in hervorragender Gesellschaft, so wurde sie 2012 in der Ausstellung 'Das eigene Kind im Blick – Künstlerkinder von Runge bis Richter, von Dix bis Picasso“ gezeigt und findet sich prominent in der jüngst veröffentlichten Anthologie 'I Love Women In Art“ (München 2020) mit 100 Porträts von Künstlerinnen – u.a. Hannah Höch, Marianne Brandt, VALIE EXPORT und Monica Bonvicini – präsentiert von 100 Frauen aus dem Kunstbetrieb. Hanna Nitsch lebt und arbeitet in Braunschweig. |
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