Aus der Serie: Trophy Wives
- Symbolisches Unikat aus Fundstücken
- Häusliche Arbeit und Stellung der Frau als Thema
- International renommiert Konzeptkünstlerin aus Südafrika
- Geprüfte Werke
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3.000,00 €
Besonderheiten und Bemerkungen
In der Serie "Trophy Wives" verbindet Seejarim traditionelle Geweihbretter für Wild mit ihrem typischen schildartigen Rand als Träger ihrer ganz eigenen "Trophäen".
Sinnbildlich für die umgangssprachliche "Trophy Wife" - die nur auf ihre Äußerlichkeit reduzierte Ehefrau an der Seite des erfolgreichen Mannes - montiert sie gebogene Bügeleisenböden zu verschiedenartigen Blütenformen, die eine Vulva symbolisieren. So sind die Trophäen des Jägers auch bei Seejarim körperlicher Natur, nur kein Wildbret oder Geweihe, sondern sekundäre weibliche Geschlechtsmerkmale.
Usha Seejarim schafft minimalistische und skulpturale Installationen, die Themen wie Zwangsarbeit, Ausbeutung, Funktionalität und Häuslichkeit aufgreifen. Mit feiner konzeptioneller Präzision verwandelt sie alltägliche Haushaltsgegenstände in ästhetisch anspruchsvolle Kunstwerke. Ihre Arbeiten beleuchten die harten Lebens- und Arbeitsbedingungen der weniger Privilegierten in Südafrika und thematisieren zugleich den Gebrauch und den Wert von Werkzeugen sowie die alltäglichen Rituale im Haushalt.
Informationen zum Werk
| Kategorie | Objekt |
|---|---|
| Künstler | Seejarim, Usha |
| Jahr | 2020 |
| Titel | Aus der Serie: Trophy Wives |
| Größe 1 | 59,5, x 30,0 cm |
| Material | Häusliche Bügeleisenböden auf Objektträger aus Holz |
| Auflage | Unikat |
| Provenienz | Atelier der Künstlerin |
Informationen über den Zustand
|
Die Objekt ist in sehr gutem Zustand |
Informationen über den Künstler
|
Usha Seejarim wurde 1974 in Bethal, Südafrika, geboren. Seejarim erwarb 2008 einen Master in Bildender Kunst von der University of The Witwatersrand in Johannesburg, Südafrika, wo sie derzeit lebt und arbeitet. Die Künstlerin arbeitet vor allem konzeptionell und auch sozial engagiert. Mit ihren Neuinterpretationen von gewöhnlichen Haushaltsgenständen versinnbildlicht sie die häusliche Stellung der Frau. Ihre Arbeiten, bei denen sie alltägliche Materialien wie Sicherheitsnadeln, Holzpflöcke, Bügeleisen und Besen verwendet, haben einen deutlich dadaistischen Einfluss. Ihre Kompositionen resultieren aus sich wiederholenden Zeichenhandlungen, die auf Themen wie Zeit, Zufall, Raum und Verschiebung anspielen. Seejarim war 2018 Preisträgerin des renommierten Dak'Art Biennale Sculpture Prize in Dakar, Senegal und Gewinnerin des Tomorrow's/Today Prize auf der Investec Cape Town Art Fair 2018 in Kapstadt, Südafrika. Die Arbeiten der Künstlerin werden international ausgestellt und befinden sich in wichtigen öffentlichen Sammlungen. |
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